ÜBERSICHT SACD JAZZ
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In den 50ern galt Sonny Rollins neben John Coltrane als der talentierteste und vielversprechendste Tenorsaxophonist. Seit den 90er Jahren hat er sich als einer der herausragenden Solisten des klassischen Modern Jazz einen festen Rang erworben. Sein Spiel ist kraftvoll und immer sehr melodisch. Er veröffentlicht weiterhin Aufnahmen, die sowohl vom Publikum als auch von der Kritik beifällig aufgenommen werden.
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Der Tenorsaxophonist Stan Getz war einer der melodisch elegantesten Musiker des modernen Jazz. Seine verschlungenen Linienbildungen, vor allem aber sein samtweicher und zugleich kraftvoller Ton haben das Klangbild des anspruchsvollen Mainstreams seit den fünfziger Jahren und der Bossa-Nova-Welle der Sechziger entscheidend geprägt.
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Der Bandleader und Pianist Kenton befreite die Big Band von ihrem Image als reines Tanzorchester und erweiterte ihr Repertoire in Richtung symponischer Musik und Third Stream. Damit bereitete er den Weg für die Rezeption des Jazz in den Konzertsälen. Der Kenton-Klang geht z. T. sehr in die Breite, da teilweise bis zu 40 Musiker in seinem Orchester beschäftigt waren. Kentons Musik spaltete Freunde und Feinde seiner Werke in zwei Lager und entfachte eine Diskussion, die während seiner gesamten Karriere andauern sollte.
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Die Musik von Thelonious Monk spiegelt ein bischen seine Persönlichkeit wider: schnörkelig, exzentrisch und oberflächlich betrachtet ein bischen chaotisch. Bei näherem Hinhören zeigt sich jedoch die ausgeklügelte Struktur. Monk wird von seinen Mitmenschen als introvertierter Sonderling beschrieben. Er fiel schon äußerlich durch seine hochgewachsene Gestalt, seine Vorliebe für ungewöhnliche Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen sowie seinen Ziegenbart auf.
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